‚Paris, die Rosen und der Mond‘ ist die Geschichte, dreier (Halb-)Geschwister, welche verstreut in Europa leben und deren emotionale Bande sich lösen droht, auf dem Weg zur jeweiligen individuellen Selbstverwirklichung. Dabei orientieren sich die drei völlig unterschiedlich, kreisen in ihrem Alltag doch immer wieder um dasselbe Thema, welches die Familie eint: Wie (über)leben in der Fremde und sich schützen vor Ausgrenzung und Diskriminierung?
Marina, deren Wurzeln mütterlicherseits in Afrika gründen, und deren Halbgeschwister, die zweieiigen Zwillinge Gil und Silas junior, deren gemeinsame Wurzeln fernöstlich liegen, gehen ihre eigenen Wege, offenbar losgelöst voneinander, dennoch vereint durch innere Bande, die es neu zu erkennen gilt, wenngleich dies Bedürfnis sich eher unterbewusst offenbart. Zunächst steht die individuelle Selbstverwirklichung, und die damit verbundene, mehr oder weniger bewusst angestrebte Entfremdung, welche sich durch deren Lebensumstände und äußere Gegebenheiten entwickelt, im Vordergrund.
Angelegt ist Story auf eine Miniserie von zehn bis zwölf sechzigminütigen Episoden.
Stichpunkte: Familie, Behinderung, Trans, Ausgrenzung, Migration, Selbstverwirklichung